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Studienalltag - Berichte
Bärenprävention
Im Modul Wildtiermanagement der Vertiefung Naturmanagement vermittelt die Fachstelle Wildtier- und Landschaftsmanagement (WILMA) aktuelle Erkenntnisse aus ihren Projekten.
Die Bärenpopulation im benachbarten Trentino wächst. In den letzten Jahren sind einzelne Jungbären in die Schweiz eingewandert. Sie lernen schnell, wo Nahrung einfach zugänglich ist.
Das Projekt "Abfallmanagement in potenziellen Bärenregionen" hat zum Ziel zu verhindern, dass Bären auf Mensch verursachte Nahrungsquellen konditioniert werden (Robin et al. 2009). Das Konfliktpotenzial zwischen Mensch und Bär kann so gesenkt und das Zusammenleben in der subalpin-alpinen Kulturlandschaft erleichtert werden.
WILMA hat in einem Pilotprojekt in der Val Müstair alle potenziellen Nahrungsquellen mit Bezug zum Menschen erfasst, ausgewertet und zudem ein Habitatmodell entwickelt. Daraus abgeleitete abgestufte Massnahmen sollen diese Nahrungsquellen sichern. Das erarbeitete Wissen ist in einer Praxishilfe festgehalten, um es schweizweit zugänglich zu machen und zu implementieren.
Das Projekt wird im Vertiefungsmodul Wildtiermanagement besprochen. Die Studierenden lernen somit an einem konkreten Beispiel, wie ein solches Projekt konzipiert, durchgeführt, abgeschlossen und implementiert wird.





